MBA

Master of Business Administration (MBA)

Wer eine Führungsposition in einem größeren Unternehmen anstrebt, ist oft mit einem MBA-Titel besser bedient als mit einer Promotion. MBA-Programme gibt es in allen möglichen Ausprägungen, die meisten richten sich an Akademiker, deren erster Abschluss nicht im Bereich der Wirtschaftswissenschaften liegt. Viele deutsche Hochschulen bieten berufsbegleitende MBA-Programme an, darunter solche mit Präsenzunterricht am Abend/Wochenende und solche, die als Fernstudium (mit einigen Präsenzblöcken) konzipiert sind.

MBA-Programme sind meist hochpreisig.

Während die Promotion traditionell der Einstieg in Wissenschaft und Forschung ist, also auf eine akademische Karriere vorbereiten soll, gilt dies für den MBA nicht. Eine Kombination aus Diplom/Magister/Master und MBA eröffnet also keine Wege in die Forschung, die MBA-Programme haben eher praxisorientierte als wissenschaftliche Inhalte.

Auf den MBA aufbauend, bieten einige Universitäten die Promotion zum DBA (Doctor of Business Administration) an. Dieser ist aber nicht direkt mit einem Doktorat in Wirtschaftswissenschaften (Dr. rer. oec.) vergleichbar, denn die zum DBA führende Forschung bezieht sich i.d.R. auf konkrete und für Unternehmen relevante Fragestellungen [1].

[1] Wikipedia zum DBA: http://de.wikipedia.org/wiki/Doctor_of_Business_Administration