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Willkommen bei Promotion-im-Fernstudium.de
Auf diesem Blog geht es um Möglichkeiten, abseits des klassischen
Wegs (Assistentenstelle) zu promovieren. Und zwar nicht durch “Kauf”
des Titels über eine Titelmühle (was rausgeworfenes Geld und extrem
peinlich ist), sondern korrekt, also durch Forschung und darauf
aufbauend Anfertigung einer Dissertation.
Von hgesser, am 29. Juli 2011
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Die FOM (Hochschule für Oekonomie und Management) bietet über ihre „FOM Doctoral School of Business” ein Promotionsprogramm für FOM-Absolventen an, das (wie die übrigen FOM-Studiengänge) berufsbegleitend absolviert werden kann. Die erste Runde des neuen Programms hat bereits mit 17 Teilnehmern begonnen.
Angestrebt ist ein Abschluss innerhalb von drei Jahren, länger als fünf Jahre darf das Studium nicht dauern.
Kooperationspartner der FOM ist die spanische Universidad Católica San Antonio de Murcia (UCAM), und die FOM wirbt mit einer interessanten Besonderheit, die alle Fans von Königshäusern interessieren dürfte:
Nach heutigem Stand wird die Promotionsurkunde vom spanischen König unterschrieben.
Hinweise zum erreichbaren Doktorgrad und zu den nötigen Voraussetzungen (Abschluss, Note etc.) bietet die Presseerklärung nicht, auch wann die nächste Runde des Programms startet, war nicht angegeben. Die FOM bietet überwiegend wirtschaftsorientierte Studiengänge an.
Von hgesser, am 24. Mai 2011
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Die IBS Lippstadt bietet in Kooperation mit der Universität Surrey (UK) einen Studiengang an, der zum Abschluss Doctor of Business Administration (DBA) führt. Im Studiengang für Wirtschaftswissenschaftler sind die Schwerpunkte Finance and Financial Management, Enterprise & Strategy, Health Care Management, Organisation Behaviour and Human Resource Management, Tourism Management, Information Management, Marketing und Management Learning wählbar.
Das Studium dauert vier Jahre und kostet laut der Informationsbroschüre pro Jahr 9000 britische Pfund (aktuell 10.317 Euro) zzgl. einmalig 275 Euro Bearbeitungsgebühren beim Studienstart. Der Titel ist in Deutschland laut Anbieter als „Dr.” ohne Zusatz führbar.
Von hgesser, am 26. November 2010
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Neue Promotionsmöglichkeit für Ingenieure und BWLer: Die Rheinische Fachhochschule (RFH) Köln ist dem „Club” der Promotionsstudienanbieter beigetreten, die als Fachhochschule die Kooperation mit einer ausländischen Universität nutzen — im Falle der RFH Köln ist das die Loughborough University. Die Zusammenarbeit gilt für die School of Business and Economics (Wirtschaft) und das Department of Aeronautical and Automative Engineering (Ingenieure). Der vergebene Titel ist in beiden Fachbereichen der Ph.D., das auf vier Jahre angelegte Studium wird durch je einen Professor der RFH und einen der britischen Universität betreut. Die Teilnahme am Programm kostet 5000 Euro pro Jahr (also in Summe 20.000, wenn man in Regelzeit fertig wird). Teilnehmer sind an beiden Hochschulen als Student eingeschrieben.
Infos: Ankündigung der RFH und Informationsblatt.
Von hgesser, am 16. September 2010
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Der österreichischen UMIT wurde vom Akkreditierungsrat die Akkreditierung für das Studium zum Dr. sc. hum. entzogen. Dieser Studiengang wird in Deutschland von Diploma betreut. In der Ankündigung durch den Akkreditierungsrat heißt es dazu:
Angesichts der großen Zahl der Studierenden war keine geeignete qualitative Betreuung in allen Phasen des Studiums gegeben. Darüber hinaus hat die Begutachtung durch externe internationale GutachterInnen ergeben, dass schwere Mängel sowohl in der Durchführung als auch in der wissenschaftlichen Ausrichtung des Studiums bestehen und damit die Vergleichbarkeit mit internationalen Standards nicht mehr gegeben war.
Quelle: http://www.akkreditierungsrat.at/files/newsletter_2010/newsletter_2310_dt.pdf
Das Ereignis wird auch auf der Seite Fernstudium-Infos.de diskutiert.
Update [09.10.2010] Inzwischen hat Diploma das Angebot dieses Studiengangs von der Webseite entfernt.
Von hgesser, am 2. September 2010
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Die Gloucestershire Business School German Office (GBSGO) bietet berufsbegleitende Promotionsstudien in Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften an. Es gibt dabei Präsenzkurse in verschiedenen deutschen Städten.
Nach dem mindestens dreijährigen Studium und dem Anfertigen einer Dissertation vergibt die britische University of Gloucestershire in Cheltenham den Titel DBA (Doctor of Business Administration) oder Dr. Eng. (Doctor of Engineering). Beide Studiengänge starten im Oktober 2010 (DBA: München, Bielefeld; Dr. Eng.: Frankfurt).
Weiter lesen: DBA und Dr. Eng. von der University of Gloucestershire
Von hgesser, am 1. September 2010
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Zahlreiche Lebensläufe im Internet schmücken Titel der Form „Cand. Dr.” oder „cand. Dr.” (mal mit großem, mal mit kleinem „c” in „cand”). Das Wort „cand.” steht dabei für das lateinische candidatus und wird als „studentischer Grad” (siehe Wikipedia-Artikel) in der Regel von Studenten verwendet, die schon einen Teil ihres Studiums absolviert haben; traditionell z. B. nach dem Vordiplom oder einer Zwischenprüfung. Beispiele sind dann „cand. math.” oder „cand. oec.”, gelegentlich sieht man auch die Fakultätsbezeichnung (z. B. „cand. rer. nat.” = Kandidat der naturwissenschaftlichen Fakultät).
Die Wikipedia-Seite weist schon darauf hin, dass es sich nicht um offizielle Titel handelt und diese auch nicht „führbar” sind. Noch merkwürdiger sind aber die Doktorkandidatentitel, die mit „cand. Dr.” beginnen und gerne auch hier die Fakultät mit nennen („cand. Dr.-Ing.”, „cand. Dr. oec.” etc.).
Weiter lesen: Lustige „Kandidaten”-Titel
Von hgesser, am 22. Juli 2010
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Der Promotionsstudiengang der Hamburger Fern-Hochschule (HFH) ist auf der Webseite der Hochschule nicht mehr auffindbar, es gibt aber auch keine Pressemitteilung über eine Einstellung des in Kooperation mit der University of Louisville angebotenen Studiums.
Update: Raphael Post von der HFH hat unsere Presseanfrage zum Verbleib des Promotionsprogramms beantwortet. Nach seiner Aussage laufen zur Zeit Verhandlungen mit dem Kooperationspartner, und er rechnet damit, dass Anfang September aktualisierte Informationen zum PhD-Programm auf der Webseite erscheinen werden.
Update #2: [14.09.2010] Inzwischen sind ein paar Informationen wieder auf der Webseite zu finden — im Wesentlichen der Hinweis, dass das Promotionsprogramm zur Zeit ausgelastet ist, man sich bei Interesse aber melden soll und dann voraussichtlich im Oktober 2010 neue Informationen verfügbar sind.
Update #3: [30.04.2011] Jetzt ist das Promotionsstudium wieder da: http://www.hamburger-fh.de/studienangebot/promotionsstudium/.
Von hgesser, am 7. Juli 2010
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Die englische Seite Slashdot hat in ihrer Rubrik „Asking Slashdot” einen interessanten Beitrag zur Suche nach einem Doktorvater. Für das Thema „Promotion im Fernstudium” nicht wirklich relevant (weil die hier vorgestellten Einrichtungen sich darum kümmern), aber trotzdem interessant zu lesen — zumal der Text einen Einblick in das Prozedere an amerikanischen und britischen Unis gibt.
Von hgesser, am 22. Juni 2010
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„Publizieren während der Promotion” ist ein knapp 270 Seiten langes und ca. 30 € teures Sammelwerk von vielen Autoren, das Doktoranden in die Veröffentlichungsthematik einführt und Einsteigern dabei einen guten Überblick über zahlreiche relevante Aspekte verschafft — neben einer Darstellung der verschiedenen Textsorten gibt es viele Tipps und einige tabellarische Auflistungen. Da jeder Fachbereich seine eigenen Regeln hat, beschreiben Unterkapitel die wichtigsten Besonderheiten einiger Fächer (ein Sozialwissenschaftler muss andere Dinge als ein Informatiker beachten).
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Publizieren während der Promotion: Ein Praxisleitfaden
Verlag: VS Verlag
Autoren: Kathrin Ruhl (Hrsg.), Nina Mahrt (Hrsg.), Johanna Töbel (Hrsg.)
Preis: 29,95 €
268 Seiten, 1. Auflage 04/2010
ISBN 353117178X |
Weiter lesen: Rezension: Publizieren während der Promotion
Von hgesser, am 12. Juni 2010
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Zwei deutsche Universitäten sind für Fernstudien zuständig: die schon lange bestehende Fernuniversität Hagen und die noch ganz junge private Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW, eine Kooperation von Freier Universität Berlin und einem Unternehmen der Klett-Gruppe). Während die DUW (bisher?) gar keine Promotion anbietet, kann man an der Fernuni durchaus eine Doktorarbeit schreiben, aber es gibt dort kein spezielles promotionsbegleitendes Programm für Fernstudenten. Stattdessen bieten die Hagener, wie Präsenzuniversitäten, Assistentenstellen an, erlauben also ein klassisches Verfahren. Prinzipiell ist auch dort eine externe berufsbegleitende Promotion möglich, wenn man einen Doktorvater findet, der die Betreuuung übernimmt — dabei unterscheidet sich dann aber der Fernuni nicht mehr von Präsenzunis.
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